Die Stromkosten eines Brandes werden im Wesentlichen von drei Faktoren bestimmt: der Konstruktion des Brennofens der aufzuheizenden Masse der Brenntemperatur bzw. Brandführung Auf die Konstruktion des Ofens haben Sie nur beim Kauf Einfluß. Nehmen Sie keinen Brennofen mit dem dünnen Stein! Der ist nur 64 mm dick. Die Ofenwand soll aus dem 76 mm Stein bestehen und noch eine Hinterisolierung aus Mineralfaser haben. Bei der Billiglösung mit dem dünnen Stein werden Sie später arm an Strom. Die Energie, die Sie einsetzen müssen, um den Ofen an sich aufzuheizen, ist konstant und läßt sich aus der Vollastkurve des jeweiligen Brennofens ablesen. Die aufzuheizende Masse ist das, was Sie in den Ofen tun, um es warm zu machen. Also etliche Kilos an Ofenplatten und Ton. Das können ganz schnell 50 kg werden, also die Masse des Brennofens selbst erreichen. Damit steigt die Brennzeit in der Vollastphase durchaus mal um Stunden an und damit steigt der Energieverbrauch beträchtlich. Die Brandführung wird vom Material vorgegeben, das eine bestimmte Wärmebehandlung fordert. Die Brenntemperatur richtet sich nach Ihren Wünschen! Ein Brand bei 1260°C braucht deutlich mehr Strom als einer bei 1060°C.